Keeper - Subtiler Horror, draußen im Wald - 20.11. Kinostart

Keeper
DCM - D-Kinostart 20.11.2025
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♦ Trailer ♦ DCM Film-Website ♦
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Regisseur Osgood Perkins, Sohn der Horror-Ikone Anthony Perkins (Psycho), hat sich mit seinem Debüt Die Tochter des Teufels (2015) und Werken wie Gretel & Hansel (2019) als Schöpfer atmosphärischer und suggestiver Horrorfilme einen Namen gemacht, auch wenn seine beiden neuesten Werke The Monkey (2025) und Longlegs (2024) eher durchschnittliche Kritiken bekamen. In Keeper knüpft er sich das altbekannte Setting ‚Paar verbringt ein Wochenende in einer isolierten Hütte im Wald‘ vor. Künstlerin Liz (Tatiana Maslany – Stronger, Orphan Black) und der Arzt Malcolm (Rossif Sutherland – Murder in a Small Town, Three Pines) wollen ihren Jahrestag im abgelegenen Ferienhaus von Malcolms Familie feiern. Doch dann muss Malcolm wegen eines medizinischen Notfalls noch einmal in die Stadt... In seiner Abwesenheit nimmt Liz beunruhigende Dinge wahr: aus dunklen Winkeln murmelnde Stimmen, Bewegungen im Augenwinkel, dann auch Visionen des Schreckens. Halluziniert Liz, wird sie paranoid oder spukt es im Haus? Könnte der seltsam schmeckende Kuchen, ein Willkommensgruß der ominösen Haushälterin, etwas mit Liz' wirren Sinneseindrücken zu tun haben? Und was hat es mit dem Foto von Malcolm auf sich, das ihn altersmäßig unverändert aber vom Kleidungsstil her Jahrzehnte früher mit Frau und Kindern zeigt? Kameramann Jeremy Cox, mit dem Perkins auch schon für Longlegs und The Monkey zusammengearbeitet hat, vermittelt in Keeper ein beklemmendes Gefühl von Klaustrophobie und Isolation. Gleichzeitig fühlt sich Liz wie auf dem Präsentierteller vor unheimlicher Waldkulisse, denn das Haus hat zwar bodentiefe Fenster aber keine Vorhänge. Die Trennlinie zwischen Vernunft und Wahn beginnt zu verwischen – ebenso wie jene zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Und wer ist hier Opfer, wer Täter? Ein mehrere Wahrheiten anbietender Plot und ein herrlich furchterregender Abstieg in den Irrsinn - weit draußen im Wald. ♦ -gb
Songs from the wood: musikalisch exzellent eingefasst ist das von zwei Oldiesmit beziehungsreichen Titelzeilen: Love Is Strange von Mickey & Sylvia (1956) im Vor- und dem bereits durch die Platzierung in Guardians of the Galaxy zu neuer Popularität gelangten Fooled Around And Fell In Love von Elvin Bishop (1975, Lead Vocal Mickey Thomas) im Abspann. -sr |
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