Psycho Killer - qu´est que c´est? Jodie Foster in Paris Murder Mystery
paris murder mystery
Plaion Pictures / Central Film - D-Kinostart 16.04.2026
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* www.festival-cannes.com/en/f/vie-privee * * www.viennale.at/de/film/vie-privee *
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`Psycho Killer - qu'est-ce que c'est?´ Oscar-Preisträgerin Jody Foster brilliert als nervöse Psychoanalytikerin auf der Spur eines vermeintlichen Mörders im neuen Film der französischen Regisseurin Rebecca Zlotowski (* 1980), Vie Privée (im frz. Original) oder Paris Murder Mystery, wie der leichtverdauliche Krimi nicht ohne Kalkül vom deutschen Filmverleih betitelt wurde. Neben Foster, die sich den lange gehegten Wunsch erfüllt, nach 20 Jahren wieder in einem französischen Film zu spielen, agieren nicht nur jenseits des Rheins namhafte Kolleg*inn*en wie Daniel Auteuil, Mathieu Amalric, Virginie Efira und Luàna Bajrami vor der Kamera. Diese gute Besetzung rettet das eher unspektakulär vor sich hinplätschende Drehbuch dieses Whodunit (Zlotowski nebst den Co-Autorinnen Anne Berest & Gaëlle Macé), der nicht nur die Frage nach dem Täter stellt, sondern auch, ob überhaupt ein Mord begangen wurde. Die amerikanische, seit langem in Paris praktizierende Psychoanalytikerin Lilian Steiner erfährt, das ihre Patientin Paula an einer Überdosis eben jenes Beruhigungsmittels verstorben ist, das Lilian ihr gegen Schlafstörungen verschrieben hatte. Ein Seitenschlenker mit Dokufilmer Frederick Wiseman als Lilians alter Psychoanalytiker-Mentor klärt, dass sie dieses Rezept gar nicht hätte ausstellen dürfen - ist sie also mitschuldig? Auch traut Lilian Paulas Ehemann Simon & deren Tochter Valérie nicht recht über den Weg. Sie ist durch ihren Mordverdacht so aufgewühlt, dass sie sich nicht nur veruchsweise hypnotisieren oder ihre neuerdings ständig tränenden Augen bei Okulist (& Ex-Mann) Gabriel untersuchen lässt, sondern diesen gleich für gemeinsame Recherchen, u.a. im Landhaus des Hauptverdächtigen einspannt. All das treibt des Rätsels Lösung nur recht gemächlich voran, gibt aber dem Paar Foster/Auteuil Gelegenheit, sich zu Sympathieträgern zu entwickeln und die Leinwand mit ihrem Charisma zu füllen.
Angenehm leichtes Detektivspiel, als `amuse-gueule´ idealerweise zu goutieren bei der Sonntagsmatinée eines frankophilen Programmkinos für gesetzteres Pubikum wie dem Münchner Theatiner beispielsweise.
Was darf es auf der Tonspur sein? Jodie Fosters exzellentes Französisch: (OmU-Trailer) ...oder Fosters angestammte Synchronstimme Hansi Jochmann (Deutscher Trailer)? Aus dem musikalischen Background mit Robin Couderts Score sowie etwas Mahler & Händel hebt sich der programmatische eingangs zitierte Klassiker der Talking Heads hervor, der unlängst von der Band mit neu gedrehtem Video (R: Mike Mills, D: Saoirse Ronan) versehen und für die empfehlenswerte BBE-TH-Hommage-Compilation Naive Melodies von der in Paris arbeitenden Künstlerin Astrønne neu interpretiert wurde.
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