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Reviews World 08-12 - Jamaica 50 - II

 JAMAIKA 50 - REGGAE MUSIC - CINESOUNDZ - SPECIAL !
 
   
 

Nachdem auf der drittgrößten Karibikinsel bereits im Vorfeld einige Festivitäten, wie die große Barrington Watson-Retrospektive oder die "Marley"-Premiere im Emancipation Park vorausgegangen waren, geht es nun an gleicher Stelle seit dem Emancipation Day am 1.8.2012 offiziell los - Jamaica begeht 50 Jahre politischer Unabhängigkeit. Auch in der englischsprachigen Diaspora wird gefeiert - während sich in Deutschland die ideen- und initiativlose jamaikanische Botschaft nicht nur mangels vergleichbarer Community & Budget ein Armutszeugnis ausstellt. Von wegen `strengthening the link between Jamaica & the rest of the world´ - hierzulande halten wieder einmal nur private Festivals wie das Chiemsee-Reggae die kulturelle Fahne hoch...
 
taz-Artikel Originaltext Rezension `Marley´ Rezension `Jamaicanization´  `One People´- Doku
Soundsystem - The Story Of Jamaican Music
 Various Artists - Island / Universal   
 
 
Island still rules. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der jamaikanischen Unabhängigkeit erscheint zuvorderst dieses umfangreiche Boxset - siehe unsere Extraseite zu The Story Of Jamaican Music, einer 8-CDs umfassenden Sammlung mit zahlreichen Tracks von Reggae-Größen wie Jimmy Cliff, Burning Spear, Lee Perry, Gregory Isaacs, Black Uhuru, Bunny Wailer und vielen mehr, kompiliert im Umfeld von Island-Gründer Chris Blackwell. Gewichtiger Teil der Box im LP-Format ist ein 100-seitiges Hardcover-Buch, zur Geschichte der jamaikanischen Musik, von zwei üblichen Verdächtigen: Chris Salewicz und Adrian Boot, beide schon beteiligt bei Keep On Running, dem Band zum 2010 vorausgegangenen 50-jährigen Island Records-Jubiläum und Reggae Explosion.
Upcoming: exklusive Cinesoundz-Interviews & Kommentare von Chris Blackwell, Ziggy und Stephen Marley zum Thema Jamaica 50.
 EXTRA-PAGE BOX- TIPP!!!


 
 
 Out Of Many - 50 Years Of Reggae Music  
 Various Artists - Vp / Groove Attack  
 
 
Bei VP feiert man auch - ein paar Nummern kleiner. Dennoch ist schon die erste Cd dieses Independence-Dreierpacks das Geld für die passabel ausgestattete Budget-Kopplung mit den drei Cds in Gelb-Rot-Grün wert. Angeführt von Lord Creators programmatischem Originaltrack "Independent Jamaica" von 1962 finden sich weitere hübsch nostalgische Stücke wie "Take It Easy" von Hopeton Lewis, "Baba Boom" der Jamaicans oder der Ohrwurm "Cherry Oh Baby" von Eric Donaldson. Demgegenüber fällt das Folgeprogramm großer Namen ab - weder die kommerziellen 80er-Hits mit Eek-A-Mouse, Yellowman, Tippa Irie und Shabba Ranks noch die 90ies & Nuller-Dancehall- & Lover-Tracks mit Beenie Man, Mr. Vegas. Elephant Man, Sizzla oder Sean Paul bis hin zu Gyptian und Mavado können wirklich die Spannung halten. Hübsche Independence-Foto-Collage im Booklet. www.vprecords.com  Package-TIPP

 
 
 Jimmy Cliff - Rebirth  
 U Me - Trojan / Universal TIPP  
 
 
"One more arrow in my bow..." Der seit "The Harder They Come" legendäre Jimmy Cliff, dessen Abgang bei Island einst erst Bob Marleys einmalige Karriere ermöglichte, veröffentlicht mit "Rebirth" sein erstes neues Album seit sieben Jahren. Die intensive Zusammenarbeit mit dem Grammy-prämierten US-Punk-Produzenten Tim Armstrong (Rancid) hat Cliff nach zuletzt uninspirierteren Performances hörbar motiviert, wie passable Cover-Versionen von The Clash's Meilenstein "The Guns of Brixton" (im Text ein "The Harder They Come"-Zitat) und Rancid's "Ruby Soho" demonstrieren. Auch wenn Cliff ab und zu am Mikro arg knödelt ("Bang", "Blessed Love"), hat er neben drei veritablen eigenen Songs ("Ship Is Sailing", "Rebel Rebel" und "One More") sogar Soul bei seiner späten Wiedergeburt im Gepäck ("Outsider"). "Making music keeps us alive..." True. www.jimmycliff.com/ www.trojanrecords.com  
 
 
 Peter Tosh - 1978 - 1987 / No Nuclear War (2 in 1)  
 Wrasse / EMI  
 
 

Da Peter Tosh auf dem oben gewürdigten "Sound System" nicht berücksichtigt wird, kommt uns die x-te Auswertung seines Oeuvres bei der EMI gerade recht. Ein Rückblick auf 50 Jahre jamaikanischer Musikgeschichte gänzlich ohne Toshs unverzichtbare Beiträge wie "Don´t Look Back" (Coop mit Mick Jagger), das hoffnungsvolle "Pick Myself Up", das wunderbare "Soon Come", "Mystic Man", das Disco-Monster "Buk-In Hamm Palace", dem stets aktuellen "The Day The Dollar Die" oder "Bush Doctor" ("legalize Marihuana down here in Jamaika") wäre denn doch einelückenhafte und irgendwie triste Angelegenheit. Toshs frühe Solo-Hits wie "Legalize It" oder "Get Up Stand Up" fehlen hier, waren allerdings durch die im vergangenen Jahr bei Sony erschienenen und an dieser Stelle bereits gewürdigten Legacy-Editionen (CD & LP) der Alben "Legalize It" und "Equal Rights" amtlich aufgearbeitet. Zu den regulären EMI-Alben kommen auf den sechs CDs von "1978 - 1987" noch "Catured Live" von 84 und zum Vergleich das BBC-Konzert aus dem Jahr zuvor im Dominion Theatre, sowie eine CD mit 14 alternativen Versionen.
Toshs letztes Album zu Lebzeiten, "No Nuclear War" (mit Sly & Robbie oder Gewn Guthrie), wurde dabei gerade erst mit "Bush Doctor" zusammen auch in der "2 in 1"-Reihe präsentiert. Schade, dass es bei beiden Standard-Katalogveröffentlichungen nicht für mehr Sonderausstattung als den kurzen Liner Notes Text von Lloyd Bradley gereicht hat.
www.petertosh.com

 

 
 
 Keith Hudson - Rasta Communication  
 Vp - Greensleeves / Groove Attack  
 

Ebenfalls Mitte der 80er bereits von uns gegangen: Der Rasta-Sänger, Produzent & Dub Poet Keith Hudson verstarb 1984 im Alter von gerade einmal 38 Jahren in New York. Die nun von Greensleves vorgelegte Collector's Edition wurde `gere-mastert´, mit ausführlichen Liner Notes versehen und kommt nun insgesamt auf 27 Tracks: Das Originalalbum mit zehn Tracks von 1978 plus fünf 12Inch Maxi-Single-Versionen als Bonus (auf CD 1) sowie auf CD2 die komplette Album als Prince Jammy-Dub Version, sowie zwei rare 7-Inch Singles (letztere erstmalig auf CD). Der praktizierende Zahnarzt Keith Hudson galt manchen als `John Lennon Jamaikas´ und konnte auf bekannte Backing-Musiker wie Sly Dunbar oder Earl `Chinna´ Smith zurückgreifen.
 
 
 
 Reggae Gold 2012 / Ragga Ragga Ragga 2012  
 Various Artists - beide: Vp Greensleeves / Groove Attack Package TIPPs  
 
 

Jamaika im Jubilee- & Olympics-Fever. Vp Records stellt seine Reggae-Gold-meets Track & Field-Models Anno 2012 schon mal auf ein Podest aus vergoldeten Soundsystem-Boxen. Was für eine Choreographie wäre es, wenn am 5./6. August Usain Bolt & Co. wieder auf der Laufbahn zuschlagen, während die Heimat eh schon im Independence-Partytaumel (s.o.) ist. Das hat ja auch über 100 & 200m recht gut hingehauen! Nun könnte wohl auch die eh schon erfolgreiche RG-Compilationserie in diesem Sommer ein `all-time high´ einfahren - im 20. Jahr des Bestehens! Darum gibt es hier nicht nur die aktuellen Hits von Sean Paul oder Damian 'Jr. Gong' Marley und Christopher Martins "Cheater´s Prayer´ (sowie neue exklusive Songs von Tarrus Riley, Busy Signal (s.u.), Gyptian, Etana oder Beres Hammond). Die zweite CD vereint zudem 16 Favorites aus den letzten 20 Jahren (u.a. Wayne Wonder, Tanya Stephens oder Mr. Vegas (s.u.). Und falls es wider Erwarten nicht fürs Treppchen reicht - auf dem Booklet Foldout-Poster posieren die drei Cover-`Gals´ noch einmal in den Stadionkatakomben. 2CD-Edition zum Preis von einer, plus RG-Aufkleber - nuff said? Für Fans des auf Jamaika populären `modernen´ Reggae-Chartsfutters gibt es hier wahrlich ausreichend Kaufargumente.

Und die zeitgleich mit einem hübschen "Independence"-Intro zu "God Save The Queen" an den Start gehende 2012er Edition Ragga Ragga Ragga bedient die Hardcore Dancehall-Fraktion mit der bewährten Mischung aus bekannten Stars wie Mavado, Gappy Ranks oder Stylo G sowie Newcomern wie Popcaan, Tommy Lee, Potential Kid oder Lea Anna. Auch hier stellt man auf den Olympia-Sommer ab: in diesem Jahr ist das Doppelpack extra ganz in UK-Farben gestylt und die einstündige Bonus- DVD konzentriert sich ganz auf die UK Dancehall-Szene - mit einer Dokumentation und sieben Music Videos.

 


www.vprecords.com

www.greensleeves.net



 
 
 I Don´t Like Reggae / Silly Walks Discotheque / Sebastian Sturm - Get Up & Going  
 Downbeat / Warner * TeTe Music / Groove Attack * Rootdown / Soulfood  
 
 

Und was tut sich veröffentlichungstechnisch in Germaica? Drei Bespiele...
Den höchsten Marketing-Etat dürfte derzeit die über Downbeat beim Major Warner gestarteteIe Compilation "I Don't Like Reggae (I love It!)" auf sich vereinen. Hier wird nicht unclever versucht, am Pop-Appeal des Genres anzudocken und gleichzeitig über gängige SommerSonneGanja-Klischees hinauszublicken - und zwar konsequent mit deutschen Texten! So unterschiedliche Acts wie Jennifer Rostock, Cro, Thees Uhlmann, Revolverheld, Frida Gold, 2Raumwohnung, Tim Bendzko oder Juli waren bisher nicht eben als reggae-affin bekannt. Geboren aus einem ungefragten Reggae- Remix für Jennifer Weist & Co. testet Guido Craveiro (u.a. Produzent von Frank Dellés gelungenem Soloalbum) nun also 5 Top 10-Hits, 2Platin- und 2 Gold- Singles, 2 Echo- und 4 1-Live Krone Gewinner und 2 Bambi Preisträger auf ihre Reggae-Kompatibilität. Kann im Sommer ja nicht so viel schiefgehn - presented by Faultier Wolfgang... www.idontlikereggae.de
Das HamburgerSound System Silly Walks Discotheque ist mittlerweile auch schon 20 Jahre am Start und gönnt sich zum (doppelten) Jubiläum mit "Storms Of Life" ein von Philip "Jr Blender" Meckseper produziertes Album, für das die Instrumentals in Hamburg eingespielt wurden, die Gesangsaufnahmen auch aus Studios in Kingston, New York, London, Stockholm, Köln und Berlin hinzukamen. So kommen dann Gastauftritte von Gentleman, Luciano, Torch, DaVille, Exco Levi oder Konshens zustande. Stilistisch rangiert das alles zwischen zeitlosem Lovers Rock und aktuellem Dancehall - und haut insgesamt nicht so wie gehofft vom Hocker.
An dritter Stelle sei hier endlich auch einmal Sebastian Sturms beachtliches Roots-Album "Get Up & Get Going" gewürdigt. Die programmatische und stimmliche Nähe zur Ikone Bob Marley wurde ja schon des öfteren - nicht immer nur positiv - kommentiert. Was Sturm gar nicht abstreitet: " `Talkin' Blues´ haben wir viel gehört. Die Platte ist sehr special, weil sie funky reggae-mäßig verspielt und instrumental sehr verzahnt ist. Darauf haben wir uns eingeschossen." Aus der Rezeption der `Marley Legacy´ bastelt dann aber noch lange nicht jeder Epigone ein gut durchhörbares Album, wie es Sturm & Co. Ende letzten Jahres geglückt ist. Exile Airline wird ihren guten Ruf auch heuer wieder beim Chiemsee Reggae Festival unter Beweis stellen können. See them live! www.sebastian-sturm.com

 





 
 
 Busy Signal - Reggae Music Again
Romain Virgo - The System
Perfect Giddimani - Journey Of 1000 Miles
 
 Greensleeves/VP * VP * Dynasty/VP - alle: Groove Attack  
 

Bei soviel aktueller Rückschau hat sich auch Reanno Gordon aka Dancehall-Act Busy "Hottt Ed" Signal auf "Reggae Music Again" besonnen. Gordon hat im Tuff Gong Studio und in Donovan Germains Penthouse Studio mit einer Reihe von Studiocracks aufgebnommen (abgemischt vom legendären Errol Brown, produziert von Shane C. Brown & Donovan Germain) und nennt ganz im Geist der 70er Jahre in eigenen Songs wie "Modern Day Slavery" "119" (die Polizei-Notrufnummer) oder "Kingston Town" durchaus einige der aktuellen Probleme seiner jamaikanischen Landsleute beim Namen. "I & I don´t mix with the wicked man". Auch der letzte (acoustic) Track macht klar: Busy Signal´s leaving the "Comfort Zone". "Reggae music is the root of all Jamaican music and without the root the tree cannot survive." Nuff respect.

Auf einem Track von Busy Signals neuem Album absolvierte er gerade einen Gastauftritt: "Running From The Law" (für den sich Busy prompt auf "Broken Heart" revanchiert). Schließlich wurde auch Romain Virgos zweites Studioalbum von der gleichen Studiomannschaft um Donovan Germain und Shane Brown realisiert. Sozialkritik ist en vogue - auch der "Rising-Star"-Sieger (das jamaikanische TV-Äquivalent zu "American Idol" macht sich gleich ab dem ersten Song Gedanken um "The System" und posiert auf der Digipak-Innenseite im Blaumann, um etwas vom allzu gelackten TV-Talent-Image abzurücken. Stimme und Stage Performance haben dem 22-jährigen Nachwuchs-Star schon eine Menge Lob eingebracht - seine weitere Entwicklung steht ab jetzt auch außerhalb Jamaikas unter Beobachtung.

"Roots For Me...": Greg Rose aka Perfect Giddimani, wie Bob Marley aus St. Ann, ist einer der bekennenden Bobo Dreads der jamaikanischen Reggaeszene. Der ehemalige Straßenverkäufer wurde 2006 mit seinem autobiografischen Song "Handcart Bwoy" bekannt und ist mittlerweile auf den gängigen Kanälen im Worldwide Web präsent. Für sein aktuelles Album "Journey of 1000 Miles" hat er sich nun mit der Dynasty Crew aus Seattle, USA zusammengetan, nimmt sich u.a. den Black Uhuru-Klassiker "Guess Who´s Coming To Dinner" vor und liefert auch sonst eingängige, kompositorisch ganz passable Reggae-Kost ab. Solange er nicht von Gore & Grossmann in den gemeinsamen Produktionen zu sehr auf Charts-R´& B getrimmt wird, wie u.a. im Eurodisco-Experiment "Happy".

 





 
 
 Mr. Vega - Sweet Jamaica / Jamaica Selects Jump Blues For You
Gay Jamaica Independence Time
 
 Various Artists - MV / Groove Attack * Futurenoise / Rough Trade * mp3: Jetset  
 
 

"If you love Jamaica let me see your hand..." Nachdem Dancehall-DJ Mr. Vegas 2008 bereits seinen Rückzug aus dem Geschäft verkündet hatte, sich 2009 aber schon wieder zur "Last Dancehall Tour" bereitfand, scheint es ihm nun wieder ernst zu sein mit der Performerei. Auf dem rechtzeitig zum Jam50-Jubilee fertiggestellten Doppelset "Sweet Jamaica" gibt es eine "Dancehall"-CD, incl. des karibikweiten Hits "Bruk It Down", sowie eine auch Gospel, Soul, Ska, und Rocksteady eingemeindende "Reggae"-CD incl. umgetexteter und leicht veränderter Klassiker wie Desmond Dekkers "Israelites" ("Gimme A Light") oder Jimmy Cliffs "You Can Get It If You Really Want" ("Things Ruff") und eines stets enervierenden "Ob-La-Di-Ob-La-Da". (mit dem Paul McCartney einst den jamaikanischen Musiker Jimmy Scott zitierte).Vegas´Stimme polarisiert, auf Doppelalben-Länge wird da trotz Einlagen von Gästen wie Luciano, Patrice, Nadine Sutherland oder Jovi Rockwell am Mikro die Nerv-Latte gerissen. http://mrvegasmusic.com

Bitte hier keinen Rocksteady, Ska oder frühen Reggae erwarten: "Jamaica Selects Jump Blues Strictly For You" ist der Nachfolger der Fantastic Voyage-Compilation "Jumpin The Shuffle Blues". Die drei CDs enthalten erneut eine ausgesuchte Sammlung von US-Rhythm & Blues-Songs der 40er und 50er, die jamaikanische Soundsystems von Pionieren wie "Coxsone" Dodd oder Prince Buster auf ihren Straßenparties spielten. Dieser "Shuffle Blues" entwickelte sich unter Einfluss des Calypso und anderer karibischer Stile erst zu Ska, dann zu Reggae und Rocksteady. Viele der hier versammelten Shuffle-Blues-Klassiker wurden später von jamaikanischen DJs & Sängern gecovert. Roots Research mit ausführlichen Liner Notes von Kompilator Phil "Enthucol" Etgart.

"Gay Jamaica Independence Time" - auf dieses mittlerweile als LP & CD vergriffene Album von 1970 sei an dieser Stelle noch hingewiesen (mittlerweile - nur - als mp3 erhältlich). Duke Reid, Hopeton Lewis, Earl Lindo, The Tennors oder Neville Hinds sind mit von der Partie, als Jamaica gerade erst acht Jahre ohne britische Oberhoheit geschafft hatte. Der Tenor ist fröhlich & optimistisch. Als letzter Track ertönt gar die jamaikanische Nationalhymne - auf der Orgel.

 


 
 
 Jamaican Independence Festival / Jamaica 50 / Jamaica You Are 50 now  
 Various Artists - Various Labels - mp3 downloads  
 
 1 Einige Titel mit Jam50-Bezug wie Lee Perry´s "Happy Birthday" & "Rebuild Jamaica" oder Early B´s "History of Jamaica" & "Visit of King Selassie" sowie natürlich Count Lashers "Jump Independently" lohnen die Anschaffung.
2 Vertretbarer Einzeltrack von Producer-Routinier Carl Dwyer mit vertretbaren Cover - gerade bei mp3´s keine Selbstverständlichkeit.
3 Chebbaz Records schickt derzeit eine Dame namens JenniferL. Lopez ins Rennen, an deren schlichten musikalischen Glückwünschen uns eher das Coat of Arms-Cover interessiert hat: Out of Many One People"... Track in voller Länge hier.