Till Brönner´s ITALIA feat. Signor Rossi, Dieter Ilg & Web Web

till brönner - italia
MPS - earMUSIC / EDEL
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Herr Brönner sucht und findet sein Glück in Italien...
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TIPP
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ITALIA ! - Mit seiner aktuellen Italien-Hommage startet Till Brönner sonnig in den Herbst. Nach American Songbook, Groove, Brasil Jazz, Filmmusik & Weihnachten nimmt sich der deutsche Star-Trompeter, auch eingedenk seiner Kindergartenjahre in Rom, das Land vor, das in den 60er, 70er & 80er Jahre so manches Stilprägende zur Populärmusik des Kontinents beigetragen hat.
Etwa den unkaputtbaren Titeltrack der Musik zur genialen TV-Serie Signor Rossi: Viva La Felicità, wo Brönner auch als Sänger zu hören ist, nachdem er sich mit dem ruhigen, auch von Chet Baker gecoverten 60´s Jazzstandard (Odio l’)Estate angeschlichen hat. Mit einigen Gästen am Mikro (Mario Biondi, Giovanni Zarrella, Mandy Capristo, Sera Kalo & Producer-Connoisseur Nicola Conte im Rücken, liefert Brönner gehobenes Easy-Listening (auch im gemeinsamen Video zu) Amarsi Un Po´, die Flugelhorn-Basis für Via Con Me mit Paolo Conte-Knarz-Double Biondi oder das von Dalida & Alain Delon bekannte Parole Parole. Sowie zwei angesichts der Meisterschaft der Originale mutige Avancen an Giallo-Filmmusiken von Micalizzi oder gar Morricone (von letzterem den Mondo Morricone-Track La Donna Invisibile aus dem gleichnamigen Streifen von 1969). Nirgends Copyright-Angaben, doch an dieser Stelle: Ehre, wem Ehre gebührt. Signor Rossi © Bruno Bozzetto. LIVE-TERMINE 2025 In diesem Jahr pirscht sich Brönner live zunächst ans Fest heran - mit Band, Trio und Till Christmas-Piano-Partner Frank Chastenier. Im Frühjahr´26 dann die große ITALIA-Tour...(watch this space). 04.12.2025 06.12.2025
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dieter ilg - motherland
Jazzline / Broken Silence
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...Der eigenwillige Texter Ilg lässt sich von den "Terpenen der (Schwarz-)Waldluft" energetisieren und beschreibt seine Inspiration, "immer mit dem Ohr am Boden." "Es ist ein Projektpfad, der ...sich einem weltlichen Thema, meiner Sozialisation in, am und um den Schwarzwald anheim gibt. Muttererde, wenn auch in Bereichen von weniger ausgetretenen Steigen, talwärts wie bergwärts. Quellensuche und im Bergwasser tauchend. Hier und da ein Sprenkel Weihwasser oder Schoppengunst. Einfach musikalisch inhaltlich so, wie es aus dem Stehgreif passiert, was Erinnerungen hochdrücken, wo Begegnungen passieren und ein Austausch stattfinden kann." Zum Beispiel der im Dialog mit dem prominenten Kollegen Brönner am Gebläse... Dieter Ilg ♦ https://dieterilg.de ♦ |
LIVE |
Von Italien in den MPS-Schwarzwald, wo Brönner seinen alten Mitstreiter Dieter Ilg auf dessen aktuellem Album Motherland nicht nur musikalisch, sondern auch fotografisch bei Bollenhut-Cover und Booklet unterstützt hat. Nach dem gemeinsamen Album Nightfall von 2018 hatte sich Kontrabassist Ilg einmal mehr den prominenten Trompeterkollegen bei zwei Standards (Close to You von Burt Bacharach respektive A Walk in the Black Forest von Horst Jankowski), zusätzlich zur seit rund 16 Jahren eingespielten Basismannschaft Rainer Böhm (piano) & Patrice Heral (drums) eingeladen. Gemeinsam "bringt man Musik auf die Welt" und "erspielt Diskurs"... Gemeinsame LIVE-Daten ! 18.10.2025
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web web - plexus plexus
Compost Records
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Artwork wie angestammt: Jan Steins ♦ https://jansteins.de https://compostrecords.bandcamp.com Dance of the Demons @ Cinesoundz Die Band macht sich - wohl wegen anderweitiger individueller Verpflichtungen - live aktuell rar, es stehen bis ins nächste Jahr keine offiziellen Live-Termine ins Haus. |
TIPP
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Last but not least: Netzwerken mit Web Web, der Münchner Compost-Jazzband, ebenfalls in Teilen Brönner-Kollaboranten: Dreh- und Angelpunkt Roberto Di Gioia (Rhodes, Moog, Mellotron) und Bassist Christian von Kaphengst spielten auf den meisten Stücken von ITALIA (s.o.). Der glänzend aufgelegte Saxofonist und Flötist Tony Lakatos sowie Taktgeber Peter Gall (Drums) komplettierten das Ensemble bei den Aufnahmen zum eigenen, mittlerweile sechsten Album. Gast JJ Whitefield aka Jan Weissenfeldt (Poets of Rhythm, Karl Hector) steuerte in zwei intensiven (25- & 45(!)-Minuten-Live-Sessions die maßgebliche Gitarrenarbeit bei: psychedelisch-krautige und spacige Seventies-Sounds, die der im Frühjahr veröffentlichten Platte einen gehörigen Schuss Embryo verpassen. Für Zaungast Michael Reinboths spontanen Repertoirewunsch, Moondogs Birds Lament war auch noch Platz. Das abwechslungsreiche, von Jan Krause (Beanfield) aufgenommene Album navigiert zwischen Spiritual Jazz und Psychedelischem und wächst dabei mit mehrfachem Hören. |



