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Beim Barte des Pop-Propheten - Monsieur Tellier nach 6 Jahren Alben-Pause wieder `en forme´, inclusive exzentrisch-kryptischen One-Linern à la "Manchmal bin ich der Kuss - manchmal bin ich das Biest."
Play Tracks 1,2,3,5,6,8,12. * www.sebastientellier.com
https://sebastientellier.bandcamp.com/music *
* Thrill of the Night-Video * (feat. Slayyter & Nile Rodgers)
* Naif de Coeur-Video * Einseifen mit ST: Refresh *
Tellier @ Cinesoundz:
* Domesticated * My God Is Blue *
* L´Aventura * Universe * Politics *

Im Digipak gibt Tellier mit Wonne das haarig-skurrile Hochglanz-Biest (s.o.), hier im Pyjama, flankiert von DIY-Schaf-Accessoires.
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TIPP
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Nach der sommerlichen Ritournelle-Piano-Performance von 2024 bei der Eröffnungsfeier der Paralympics in Paris gab es unlängst auch die hierzulande eher seltene Möglichkeit, einer Tellier´schen Pop-Inszenierung live beizuwohnen: Im Berliner Theater des Westens zelebrierte der sonnenbebrillte E-Chanson-Rasputin einen Querschnitt durch seinen mittlerweile recht ansehnlichen Katalog, beließ es aber bei diesem isolierten Exklusiv-Gig, um sein aktuelles Album auch diesseits des Rheins zu promoten (in Frankreich und der Westschweiz gibt es dazu immerhin heuer noch mehrere Gelegenheiten). So sehr die erste Zusammenarbeit mit Nile Rodgers, das Ende letzten Jahres im Vorfeld des Album-Releases als Vorab-Single lancierte Thrill The Night, nach erwartbarem Get Lucky-Muster gestrickt schien, machte der schmissige Dancefloor-Track seine Sache doch beachtlich und legte die Latte für den im Januar nachgeschobenen Rest des Albums - nach sechs Jahren Studio-Longplayer-Pause (EPs & Filmmusiken nicht mitgezählt) - einigermaßen hoch. Das sonst mit im Vergleich weniger prominenten Gästen (Kid Cudi, SebastiAn, Slayyyter) im Pariser Motorbass Studio produzierte Kiss The Beast bietet neben dem genannten Hit, dem Air-nahen Titeltrack als Opener, dem fluffigen Strings-Instrumental Romantic immerhin noch die French Pop-Vocoder-Nr. Refresh oder das ebenfalls streicherseelige, englisch intonierte Copycat über einen hartnäckigen Imposter, der sich jahrelang als Sébastien Tellier ausgegeben hatte. Aber auch die Panflöten-Kitschbombe Parfum Diamant& animalisch Tituliertes (Loup mit Electroclash-Einschub & Wolfsheulen - nebst spanischen Anklängen, oder Mouton incl. Schafblöken). Die Ballade Animale selbst, musikalisch einer der zwei bis drei Füller, lässt beim Künstler "tropische Gedanken" über die Rückkehr ins Tierreich aufkommen. Derlei amüsante Exzentrik und teils kryptische, um Sexualität oder Spiritualität kreisende Texte durfte man erwarten - alles in allem lässt man sich aber gern einmal mehr von Tellier einseifen.
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